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Über uns und wie wir auf die Katze kamen

Unsere Familie besteht aus uns zwei Erwachsenen, unseren beiden Töchtern, den Vollblutaraberstuten Sha Mara & ihrer Tochter Mehira, Warmblutstute Royal Lady, Shetty-Pony Kelly, seit Juni 2017 Mischlingshündin Sydney, 2 Zwergkaninchen und den "Hauptpersonen": unseren Heiligen Birmchen. Wir wohnen in der Nähe von Zürich und seit unserem Umzug im Sommer 2003 geniessen die Katzen den gesicherten Auslauf im Garten sowie eine eingezäunte Terrasse...

Bereits während unserer Kindheit gab es in der Familie meines Mannes und der meinigen Tiere. Bei meinem Mann waren es vorwiegend Hunde und bei mir Wellensittiche und Zwergkaninchen. Von klein an übten die Pferde, speziell Vollblutaraber, eine starke Faszination auf mich aus, und seit meinem 10. Lebensjahr ist das Reiten mein grosses Hobby. Auch meinen Mann konnte ich für diese Leidenschaft begeistern, von unseren Töchtern ganz zu schweigen... Es dauerte jedoch bis anfangs 1995, bis ich meinen Traum vom eigenen Vollblutaraber verwirklichen konnte. Auch hatten wir viele Jahre lang zwei, nach einem Wurf sogar drei, Zwergkaninchen.

Unsere beiden Mädchen übernahmen die Liebe zu Tieren von uns und lernten von Anfang an den korrekten Umgang mit ihnen, was uns ein grosses Anliegen ist. Unsere ältere Tochter hatte von klein an neben der Freude zum Pferd eine grosse Liebe zu Katzen entwickelt und wünschte sich sehnlichst ein "Büsi". So wurde die ganze Familie mit dieser Idee angesteckt und ein erstes Rassebuch über Katzen gekauft. Schon bald waren einige Rassen in engerer Auswahl, wovon schliesslich die Heilige Birma wegen ihrer faszinierenden Maskenzeichnung und dem speziellen Wesen übrig blieb. Nach einigem Suchen, fanden wir die Züchterin unserer ersten Zuchtkätzin Giara und waren von der Haltung und Familienbezogenheit ihrer Birmas begeistert. Zum damaligen Zeitpunkt (Herbst 1996) hatte sie leider keine Jungtiere, und wir mussten auf den nächsten Wurf warten.

Inzwischen bekam unsere ältere Tochter jedoch Hautausschläge, die immer schlimmer wurden, so dass wir vorerst vom Kauf einer Katze absehen und zuerst die Ursache dafür herausfinden mussten. Dennoch blieben wir mit der Züchterin in gutem Kontakt, durften jeweils ihren neusten Wurf besichtigen, und sie gab uns Haare von ihren Katzen für Tests. Der Bluttest bei unserer Tochter ergab nichts, erst bei einer Bioresonanzaustestung wurden Milch-, diverse Lebensmittel- und eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt. Wir mussten mit ihr zeitweise strenge Ernährungsdiäten einhalten, Duvets und Kissen auf waschbare Inhalte umstellen, die Matratzen mit speziellen Überzügen versehen und die Spannteppiche in den Schlafräumen herausreissen. Eine 3-jährige Behandlung begann, zuerst mit Bioresonanz, die jedoch nur kurzzeitig Besserung brachte, und dann mit Homöopathie, welche die Ausschläge fast zum Verschwinden brachte. Ein erneuter Bluttest sowie Hauttest ergaben keine Allergien auf Tiere, so dass wir anfangs 1999 das Okay von unserem Kinderarzt für eine Katze bekamen.

Im Frühling 2000 - als wir bereits Giara, unsere erste Birma hatten - brachen die Hautauschläge nochmals stark aus. Der Bluttest zeigte wiederum nichts ausser der Hausstaubmilbenallergie. Von Bekannten erhielten wir die Adresse eines Kinderarztes in Zug, welcher Bioresonanz mit grossem Erfolg anwendet. Dieser stellte zusätzlich eine leichte (darum gab der Bluttest auch nicht an!) Wiesengräser- und ... Katzenunverträglichkeit fest, war jedoch davon überzeugt, diese behandeln zu können. Nach sechs Sitzungen hatte unsere Tochter eine Haut wie noch nie, und es hält bis heute an. Als einzige Vorsichtsmassnahme hatten die Katzen noch während drei Jahren nachts Kinderzimmerverbot, um so einen belastungsärmeren Raum zu schaffen. Doch dies ist inzwischen auch aufgehoben und wir sind zuversichtlich, dass es weiterhin so bleibt...

Beginn unserer Hobbyzucht

In der Zwischenzeit hatte unsere Züchterin eine wunderschöne Seal-Tabby-Kätzin erworben, und da ich mich in den vergangenen zwei Jahren sehr intensiv mit der Heiligen Birma befasst und in die Farbe Blue-Tabby-Point verliebt hatte, beschlossen wir, auf den ersten Wurf dieser Kätzin zu warten. Wir hatten Glück! Am 11. April 1999 gebar sie zwei Blue-Tabby-Points, ein Mädchen und ein Junge. Jede Woche durften wir die kleinen Kätzchen besuchen und mitverfolgen, wie sie heranwuchsen. Inzwischen waren wir (vor allem ich) von der Heiligen Birma so angetan, dass ich an mehr als "nur" an eine Heilige Birma dachte. Ich wollte diese einmalige Rasse auch züchten!!!

Unsere Züchterin erklärte sich einverstanden, da sie uns inzwischen gut kannte und sich eine schöne Freundschaft entwickelt hatte, uns das kleine Birma-Kätzchen als Zuchtkätzin zu überlassen, zumal es auch Zuchtqualität zu besitzen schien. Nach 12 langen Wochen hielt "Giara von Gauenburg" endlich bei uns Einzug (siehe "Unsere Katzen") und legte den Grundstein zu unserer heutigen Zucht. An die Kinder hatte sie sich dank den häufigen Besuchen bei der Züchterin hervorragend gewöhnt. Neugierig verfolgte sie ihre Spiele und beim abendlichen Singen und Geschichtenerzählen war sie auch immer mit von der Partie. Weinte ein Kind in der Nacht, so stand sie als erste da und wollte sehen was los ist.

Aus dem herzigen Kätzchen hatte sich inzwischen eine wunderschöne, verschmuste und äusserst anhängliche Kätzin entwickelt. Wir sind einem Katzenverein der FFH, welche der internationalen Organisation FIFe angehört, beigetreten und haben einen Zuchtnamen beantragt. Leider war es gar nicht so einfach einen schönen Namen zu finden, der auch noch frei war. Nach mehreren Anläufen landeten wir dann bei unserem heutigen Namen, der als Sinnbild für diese faszinierende Katzenrasse und ihre kleinen Schneebällchen dient, welche jedes Mal eine "süsse Versuchung" (= Sweet Temptation) sind, dass wir sie am liebsten behalten würden!
Mit Giara haben wir an der notwendigen Ausstellung zum Erreichen des "Vorzüglich" teilgenommen, welches zum Züchten verlangt wird. Da Giara bei der ersten Ausstellung in der offenen Klasse - gerade mal 10 Monate alt - auf Anhieb das "Vorzüglich 1" mit Punkt holte, den Rassesieg machte und für die Best in Show nominiert wurde, mussten wir beinahe weitermachen. So holte sie sich in Serie an drei Ausstellungen in der Schweiz das V1 mit Punkt für den Champion-Titel und nach drei weiteren Ausstellungen, davon eine im Ausland, den Internationalen Champion-Titel. Inzwischen hat sie ebenso erfolgreich und in Serie mit 6 Ausstellungen, davon zwei in zwei verschiedenen andern Ländern, den Grossen Internationalen Champion gemacht. An und für sich wollten wir nun ihre Ausstellungskarriere hier beenden. Doch da sie es überaus liebte, mit an Ausstellungen zu kommen und im oder auf dem bereitgestellten Kennel übernachtete, um ja nicht vergessen zu werden, nahmen wir sie auch noch in der Euro Champion-Klasse mit, welche 9 Punkte in drei verschiedenen Ländern verlangt, und diesen Titel holte sie ebenfalls ohne Unterbruch und darf sich nun Europa Champion nennen!

Unserer Zucht stand eigentlich nach Erhalt der Zuchtbewilligung nichts mehr im Weg, nachdem wir auch die Allergie-Probleme unserer Tochter glücklicherweise in den Griff bekommen hatten, und wir mussten nur noch warten, bis Giara rollig wurde...  Am 29. Januar 2001 kamen unsere ersten Birma-Babies zur Welt (siehe "Kitten")!

Inzwischen hat unser Katzenbestand Zuwachs bekommen und wir dürfen den wunderschönen Kater Jewel d'Anouchat unser Eigen nennen. Die Haltung eines potenten Katers bedeutet zwar grossen Mehraufwand, da er nach Weibchen rufen oder gar markieren kann und man muss die Katzen sehr genau beobachten und notfalls auch mal trennen, damit nicht unkontrolliert Nachwuchs entsteht. Dennoch haben wir den eigenen Kater bis heute nicht bereut und er bereitet uns viel Freude... Vom 3. Wurf haben wir Kathleen behalten, welche eine einmalige Symbiose zwischen Mutter und Vater darstellt und von beiden die besten Vorzüge mitbekommen hat! Mit dem Holländer Mädchen Jasmijn konnten wir zudem im Sommer 2003 eine völlig neue Blutlinie in die Schweiz und unsere Zucht holen und mein Traum von einem Blue-Point ging mit ihr in Erfüllung!

Bei all diesen Ereignissen sind wir sehr dankbar, dass wir stets auf den Rat und die Hilfe unserer Züchterinnen, von welchen wir Giara und Jewel haben, zählen durften und dürfen, und es verbindet uns heute mit ihnen schöne Freundschaften. Auch haben wir auf den Ausstellungen einige nette Leute und Züchter kennen gelernt, die bereit waren uns ihr Wissen mitzuteilen und nützliche Tipps gaben - an dieser Stelle ganz herzlichen Dank! Bei Katzenzüchtern ist dies nicht immer selbstverständlich, und es herrscht leider oft Neid und Eifersucht unter ihnen.

Sinn unserer Homepage und unsere Zuchtziele

Mit unserer Homepage möchten wir gerne Birmafreunde und -Interessierte über diese Rasse informieren, sie seriös beraten und ihnen mit unserem Wissen aus selber gemachten Erfahrungen weiterhelfen.

Unsere kleine Hobbyzucht haben wir sehr seriös aufgebaut und alle unsere Zuchtkatzen werden vorgängig getestet, geimpft, Blutgruppe bestimmt und PKD-Ultraschall gemacht. Unsere Weibchen werden meist einmal pro Jahr gedeckt, um ihnen eine gute Erholung zwischen den Würfen zu ermöglichen. Bei der Auswahl des Katers haben wir bewusst darauf geachtet, dass dessen Stammbaum nicht  zu nahe mit dem unserer Kätzin verwandt ist, um möglichst frisches Blut in unsere Zucht zu bringen. Dennoch ist auch mal eine engere Verpaarung nötig, wenn man seriös seine Linien kennen und testen will.

Unser Ziel ist es, gesunde und wesensstarke Jungtiere aufzuziehen und den Standard der Heiligen Birma zu erhalten. Der Charakter und die Gesundheit haben bei uns erste Priorität. Wir betreiben die Zucht auf Familienbasis und in kleinem Rahmen, so dass wir für alle Tiere genügend Zeit haben. Auch nach dem Verkauf stehen wir den Käufern jederzeit mit Rat und unserem Wissen zur Verfügung!

Für uns ist die Birmazucht ein wunderschönes Hobby, das wir mit viel Liebe und Engagement betreiben. Die Tiere sind bei uns Familienmitglieder und keine Sache. Deshalb ist es uns auch ein grosses Anliegen, dass unsere kleinen "Wollknäuelchen" an schöne und liebevolle Lebensplätze kommen. Sie werden nur in Wohnungshaltung mit gesichertem Auslauf (eingenetzter Balkon und/oder eingezäunter Garten) und in Katzengesellschaft oder zu zweit (damit die sehr geselligen Birmchen nicht vereinsamen) abgegeben. Gerne geben wir die Kleinen auch zu Familien, da sie durch unsere zwei Kinder an ein reges und verspieltes Leben gewöhnt sind.